Interessante Einblicke beim Infotag in Rheinland-Pfalz

05.05.2017 NRD.de

Interessante Einblicke beim Infotag in Rheinland-Pfalz

In aller Ruhe die unterschiedlichen Wohnangebote besichtigen, die Arbeitsweise der Tagesförderstätten kennenlernen und mit Bewohnern ins Gespräch kommen – das alles konnten interessierte Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen während des Informationstages der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie in Rheinhessen.

Da die Türen der Einrichtungen vier Stunden lang offen standen, hatten die Besucher genug Zeit, an diesem sonnigen Samstagnachmittag bei einem gemütlichen Rundgang durch die Wohnverbünde in Mainz, Wallertheim, Wörrstadt und Jugenheim einen Eindruck vom Zusammenleben in den Wohngruppen zu gewinnen, sich den Zuschnitt der modernen Appartements anzuschauen und durch die ansprechenden Freiflächen rund um die Gebäude zu flanieren. In den Tagesförderstätten in Jugenheim und Wallertheim und beim Besuch des Familienunterstützenden Dienstes nutzten etliche Angehörige gern die Gelegenheit, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Näheres über diese Einrichtungen und Angebote zu erfahren.

So ließ sich die Mutter eines 16-Jährigen, der in zwei Jahren die Schule abschließt, in Jugenheim detailliert über die unterschiedlichen Ansätze der Werkstätten für Menschen mit Behinderung und der Tagesförderstätten informieren. Sie zeigte sich erleichtert darüber, dass auch Männer und Frauen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht oder noch nicht in den Werkstätten arbeiten können, in den Tagesstätten eine sinnvolle und befriedigende Tätigkeit ausüben können.

Eine kleine Rundreise nach Wallertheim und Jugenheim unternahm ein Paar aus Alzey, das zusammen mit dem Bruder des Ehemannes auf der Suche nach einer neuen Wohnstätte war. Der 68jährige Rollstuhlfahrer lebt derzeit noch im NRD-Wohnverbund  in Mörfelden-Walldorf. „Da wir alle immer älter werden und die Fahrt nach Hessen uns später möglicherweise zu anstrengend wird, suchen wir jetzt eine näher gelegene Einrichtung für meinen Schwager“, erzählt die Ehefrau. Einen Umzug nach Jugenheim könnten sich die Besucher gut vorstellen, weil dort einerseits schon andere Senioren leben, es andererseits aber auch genug Rückzugsmöglichkeiten für den stillen 68-Jährigen gibt.

Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie

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